Fortbildung

Im futuristischen Hörsaal des GIZ stellte PD Dr. med. Nicole Ritz Gedanken zur Kindermedizin der Zukunft vor. Die neue Chefärztin des Kinderspital Luzern präsentierte anhand der  Themenkreise Instant Medizin, Kindermedizin und Ökonomie, New work, Daten-basierte Medizin und Healing architecture die Herausforderungen der Zukunft für Pädiatrie generell aber auch konkret für die Entwicklung in der Zentralschweiz. Sie tat das spannend mit grosser Weitsicht, einleuchtenden Beispielen und inspirierender Abstraktion. Beeindruckend auch wie Forschungstätigkeit und Stationsarbeit immer näher zusammenkommen können und dass wir mit "Epic" hier ganz auf dem neuesten Stand sind. 

 

Onlineworkshop Darmkrebsvorsorgeprogramm

Das Darmkrebsvorsorgeprogramm ist im Kanton Luzern angelaufen. Die Einführung ist nicht immer ganz einfach und die Übersicht zu behalten braucht Zeit. Ein bisschen Austausch kann nicht schaden. Wir führen von der VLuHa aus einen kleinen Workshop durch. Patrick Aepli und Programmverantwortliche werden auch dabei sein.
Datum Montag, 14.11.2022 19.30 Uhr. Fragen im Voraus stellen: hier
Link direkt für Onlineworkshop: https://webinare-mycura.clickmeeting.com/webinar_mycura
Passwort: "welcome"
Link zum Testen ob die eigenen Geräte gut im Seminar funktionieren werden:  https://utilities.clickmeeting.com/connection-tester
Empfohlen: Schlungsvideo: https://www.youtube.com/watch?v=w9Uhc1iKB4M 

Standespolitisches und mehr oder weniger interessantes (Präsentation)

Aus der MPA Kommission: Die Empfehlungen für die Lohnanpassungen sind nun bekannt und können hier eingesehen werden. Erstmals gibt es auch Empfehlungen für Teilzeitpensen: Bei einem Pensum von über gleich/grösser als 50% wird die normale Progression der Erfahrungsjahre empfohlen. Bei unter 50% wird jedes zweite Jahr gesteigert. Die Lehrlingslöhne bleiben gleich. 
Die von der Kommission durchgeführte MPA Befragung zeigt, dass 41% der MPAs aktuell einen Stellenwechsel in Betracht ziehen. Reagiert bei Problemen frühzeitig, insbesondere bei der Ausbildung, Angebote hier. 
Tandemprojekt: Erfreulich ist, dass das LUKS nun auch beginnt MPAs auszubilden. Hierfür gibt es ein interessantes Austauschprogramm (auch monetär) mit Praxen. Es können beide Seiten konkret profitieren. Kontakt hier. 

Hier einige administrative "Perlen"
Die Frist zum Nachweis des Strahlenschutzkonzepts läuft Ende Jahr nach fünf Jahren Übergangsfrist aus. Das betrifft nicht nur röntgende Personen sondern jede Person die Untersuchungen mit Röntgenstrahlen anordnet muss einen Weiterbildungsnachweis erbringen. Vorlagen und weitere Infos hier. 
Praxislabor: Die Neuorganisation von der Qualitätssicherung durch Qualab erfordert für jedes Labor eine eigene GLN Nummer. Weitere Infos hier. 
Auch die Frist zum Nachweis eines Praxisbetriebskonzepts läuft Ende Jahr aus. Weitere Informationen und Vorlagen hier. 

Und zum Schluss: Praktische ÄrztInnen werden auch bei neuen Anordnungsmodell für Psychotherapie ungleich behandelt und können zB nur jeweils 10 Sitzungen Krisenintervention verordnen. Das ist für uns als VLuHa schwierig nachzuvollziehen. Es bestehend zwei Probleme: Einerseits werden praktische ÄrztInnen vom Dachverband mfe nicht als Mitglieder akzeptiert und andererseits wird unnötige administrative Komplexität seitens des BAG angewandt. Was kann man tun? Besprich das mit uns im Vorstand! Melde Dich am Besten einmal für eine Sitzung oder nimmst sonst Kontakt auf hier.

Termine
GV Ärztegesellschaft Kanton Luzern 09.11.2022, weitere Informationen
23.01.2023: VLuHa aktuell Nottwil
27.03.2023: VLuHa aktuell Nottwil
07.06.2023: GV VLuHa

Wie immer sind die Unterlagen zu bisherigen Veranstaltungen auch im internen Bereich downloadbar. Link.

 

 

Einladung zur Fortbildung "Wie wird Kindermedizin in Zukunft aussehen"

Liebe Kolleginnen und Kollegen, gerne laden wir Euch zur nächsten VluHa-Fortbildung ein.

Datum: Montag, 24.10.2022
Ort: Auditorium 2 GZI (Guido Zäch Institut), nicht wie üblich die Aula, siehe Situationsplan
Zeit: Ab 19.15Uhr Stehlunch, 20.00 Uhr Vortrag

Referentin: Es ist uns eine grosse Freude PD Dr. med. Nicole Ritz, Chefärztin Pädiatrie Luzern begrüssen zu dürfen.

Anschliessend orientiert unser Co-Präsidium über Lokalpolitisches Ca. 21.30 Uhr Kaffee und Kuchen

Sponsoring: Herzlichen Dank an die Sponsoren Klinik Hirslanden St. Anna und Amgen Schweiz

Für diese Veranstaltung wird bei der SGAIM 1 Credit vergeben. Wir freuen uns auf viele interessierte Kolleginnen und Kollegen.

 

 

Die GV fand bei schönstem Wetter auf den malerischen Hallwilersee statt. Herzlichen Dank allen TeilnehmerInnen. Das Protokoll der GV ist auf der Vereinsseite einsehbar. Bei Fragen nach dem Login: sekretaerin@vluha.ch

Fortbildung (Präsentation)

Die Kolleginnen und Kollegen der GiA Land und Stadt stellten sich und ihr Angebot vor, das seit 2007 besteht und weiterhin ausgebaut wird. Aufgeteilt in GiA Stadt und GiA Land stehen zusammen gut 40 Behandlungsplätze zur Verfügung. Das Team, bestehend aus Pflegefachpersonen, Psycholog*innen und Ärzt*innen, besuchen die Betroffenen meist täglich für ca. eine Stunde zu Hause. Eine Behandlung wird mit der Anmeldung und einem Indikationsgespräch ausgelöst. Typische Indikationen sind depressive Episoden, insbesondere postpartale Situationen, Anpassungsstörungen und eigentlich alle psychiatrischen Krankheitsbilder. Die Patient*innen sind während der Behandlung 100% arbeitsunfähig, Arbeitsversuche können aber grundsätzlich unternommen werden. Ein neuer Aspekte ist, dass Patienten schon ab 16 Jahren von der GiA behandelt werden können und dass formal während einer GiA Behandlung psychiatriefremde Diagnosen von uns behandelt und abgerechnet werden können.
Ein neues Projekt ist der strukturierte Einbezug der Kinder von betroffenen Eltern. Dieser Zugang wurde zusammen mit dem KJPD entwickelt und bewährt sich. Der Leitfaden dazu kann auch in der hausärztlichen Arbeit angewendet werden und ist hier downloadbar. 

 

Standespolitisches und Interessantes (Präsentation)

PEPra: Fortbildung für die ganze Praxis. PEPra ist ein Programm der FMH und hat zum Ziel die Praxis als Funktionseinheit im Bereich "Prävention nicht übertragbaren Krankheiten" weiterzubilden. Luzern ist Pilotkanton das VHAM&CC Luzern setzt diese Fortbildung mit 5 Modulen an drei Daten um. Mehr informationen und Anmeldung.  siehe auch www.pepra.ch
Darmkrebsvorsorge: Alles neu im Kanton Luzern. Ab August 2022 wird das Darmkrebsvorsorgeprogramm DVP-LU operativ. Im Kanton Luzern wohnhafte Personen im Alter 50 und 69 Jahren ohne relevant erhöhtes Darmkrebsrisiko werden nun für eine Untersuchung mit Stuhltest oder Koloskopie motiviert. Dabei entfällt die Belastung der Franchise. Die in Frage kommenden Personen werden vom Kanton aktiv kontaktiert. Der Einschluss kann durch die Betroffenen selber, Apotheken oder die Ärzteschaft geschehen. Mehr Informationen zu diesem grundlegend neuen Vorgehen das unseren Alltag prägen wird hier.  
Im Weiteren empfehlen wir die Veranstaltung "Lebensanfang" ein weiteres Modul des Weiterbildungsprogramm Philosophie+Medizn der Universität Luzern (CAS und MAS). zum Flyer 
Feedback VLuHa: Wir bitten weiterhin um ein kurzes Feedback in einigen Worten zur Arbeit, Wünschen und Vorschlägen bezüglich der Tätigkeit der VLuHa. Je. nach Umfang und Inhalt werden wir nach der Analyse die Ergebnisse vorstellen oder eine separate, ausführliche Befragung durchführen. Statement bitte hier eintragen, herzlichen Dank. 

Termine VLuHa

08.6.2022: GV VLUHA: findet auf dem Wasser statt
24.10.2022:  VLuHa aktuell, Die neue Chefärztin Pädiatrie des Kinderspitals Luzern PD Dr. med. Nicole Ritz, präsentiert aktuelle Themen

Wie immer sind die Unterlagen zu bisherigen Veranstaltungen auch im internen Bereich downloadbar. Link.

 

 

Fortbildung

Diese Fortbildung fand wieder online statt (herzlichen Dank an Pontemed für die technische Unterstützung), über 50 TeilnehmerInnen konnten sich praxisnah zu gefässchirurgischen Themen fortbilden.

Dr. Jan Duwe beschrieb die aktuelle Diagnostik, Klassifikation (CEAP) und Behandlung der Varikose. Die Behandlung setzt nach wie vor eine genaue und detailierte Übersicht der Venenverhältnisse im ganzen Bein voraus. Interessant an der modernen Varizentherapie ist sicherlich die Vielfalt der Therapieoptionen (endovaskulär und gefässchirurgisch), welche auch kombiniert werden können, um einen individualisierten Behandlungsplan zu erarbeiten. Bei grundsätzlich stets möglichen Rezidiven ist es dann wichtig, die breite Palette der dem Gefässchirurgen zur Verfügung stehenden Methoden zwischen anatomischer Rezidiv-Situation mit dem Behandlungswunsch des Patienten in seiner Lebenssituation abzustimmen. Besprochen wurde auch die in der Praxis häufige "oberflächliche Venenthrombose" (früher Thrombophlebitis, Varikophlebitis etc.) und deren Management. Grundsätzlich soll die Diagnose sonographisch gesichert werden und eine Sanierung ist im Verlauf zu prüfen. Die Antikoagulation sollte entsprechend den Guideline-Empfehlungen eher grosszügig begonnen werden und eher therapeutisch dosiert sein, insbesondere am Oberschenkel oder wenn ein nahe Verbindung mit dem tiefen Venensystem vermutet wird. In einem rezidivfreien Intervall wäre dann die Sanierung der Varikose zeitnah zu prüfenHier die Vortragsfolien.

 

Prof. Stefan Ockert berichtete dann von Aneurysmen. Beim Bauchaortenaneurysma (90% der AA) gilt es, diese meist symptomfreie Erkankung zu finden. Die kardiovaskulären Risikofaktoren (besonders Raucherstatus und Familienanamnese) ergeben die entscheidenen Hinweise. Gesucht wird sonographisch, ab sonographisch 4cm max. Durchmesser bei der Frau und sonographisch 4,5 cm max. Durchmesser beim Mann sollte eine CTA der gesamten Aorta erfolgen. Nicht selten liegen weitere Aneurysmen vor, z.B. das sonst eher als Zufallsbefund gefundene Aneurysma der A. iliaca. Wenn die Diagnose steht, kann ein individuelles Monitoring definiert werden. Und für uns wichtig: Ein Screening von erstgradig Verwandten ist absolut angezeigt und kann gut in der Hausarztpraxis erfolgen. Ab 5cm liegt beim Aortenaneurysma prinzipiell eine Behandlungsindikation (Operationsindikation) vor. Bei der Bauchaorta kommen offene und endovaskuläre Verfahren zur Anwendung, iIliakal vorzugsweise die endovaskuläre Behandlung (Stentprothese) ab einem max. Durchmesser von 3 cm. Ein Spezialfall ist das popliteale Aneurysma, hier sollte zum Embolisationsschutz ab 2 cm max. Durchmesser operativ (meist offen-chirurgisch) behandelt werden. Hier die Vortragsfolien. 

 

Standespolitisches und Interessantes (Präsentation)

Palliative care, sehr praxisorientiert. Mit dem Projekt eines Spezialisierten Mobilen Palliativ Care Dienstes (SMPCD) wird eine Ressource geplant welche im ganzen Kanton 7/24h bei der Betreuung komplexer palliativer Patienten unterstützen kann. Und: Wir HausärztInnen sind dabei! zum Mitmachen
Passend zum Thema empfehlen wir die Luzerner Fachtagung zu palliativ care: Handlungsfelder und Nahtstellen, am 12.05.2022, zum Flyer 
Feedback VLuHa: Wir bitten weiterhin um ein kurzes Feedback in einigen Worten zur Arbeit, Wünschen und Vorschlägen bezüglich der Tätigkeit der VLuHa. Je. nach Umfang und Inhalt werden wir nach der Analyse die Ergebnisse vorstellen oder eine separate, ausführliche Befragung durchführen. Statement bitte hier eintragen, herzlichen Dank. 

 

Termine VLuHa

28.3.2022 VLuHa aktuell: Thema: GiA
08.6.2022: GV VLUHA 
24.10.2022:  VLuHa aktuell, whs. in Nottwil

 

 

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